Die Bundesbank finanziert den Rest der Euro-Zone stillschweigend mit einer dreistelligen Milliardensumme – und täglich wird es mehr Geld.
Maximal 250 Milliarden Euro kann der Euro-Rettungsfonds an Staaten in der Euro-Zone verteilen, um ihnen bei ausufernden Staatsschulden zu helfen. So schrieben es die EU-Mitglieder am 9. Mai 2010 fest. Bewilligt wurden davon bisher nur 17,5 Milliarden Euro für Irland. Doch wie sich jetzt herausstellt, hat die Deutsche Bundesbank zuletzt stillschweigend in einem Volumen Finanzhilfen gewährt, die alle europäischen Rettungsmaßnahmen in den Schatten stellen.
Diskussion über Alternativen zur Regierungspolitik ist in Gang gekommen Noch immer auf der Argumentationslinie, zur Politik der Bundesregierung gäbe es keine Alternative, hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache zum Thema EU und Euro erneut ihre bekannten Akzente gesetzt: «Das vereinte Europa ist der Garant für unseren Frieden und unsere Freiheit. Der Euro [...]
Weiterlesen …Da wird es auch deutschen Finanzexperten schlecht: Rund eine halbe Billion (500 Milliarden) Euro schulden die vier Krisenländer Spanien, Irland, Griechenland und Portugal der Bundesrepublik Deutschland. Spanien ist mit 216,6 Milliarden Euro (alles Stand Mitte 2010, letzte offizielle Zahlen) Spitzenreiter, gefolgt von Irland (!) mit satten 186,5 Milliarden Euro. Das am meisten im Rampenlicht stehende [...]
Weiterlesen …Griechenland wird die Budget-Sanierung nicht schaffen, die Einsparungen würden das Land an den Rand des Bürgerkrieges treiben, sagt Hans-Werner Sinn “Deutschland kam in die Flaute, im Süden war Party”, sagt Hans-Werner Sinn. Nach der Einführung des Euro sei das Sparkapital aus der Bundesrepublik in die Mittelmeerstaaten und nach Portugal abgeflossen. Standard: 2010 war ein turbulentes [...]
Weiterlesen …Brüsseler Politiker warnen: Keine Energiesparlampe im Kinderzimmer! Wegen zu viel Quecksilber wollen EU-Politiker die Lampen vom Markt nehmen.
Weiterlesen …Die kalifornische Pimco verwaltet über eine Billion Dollar an Vermögen. Jetzt warnt einer ihrer Topmanager öffentlich: Der Euro stehe vor dem Zusammenbruch. Er macht einen radikalen Rettungsvorschlag. Verschiedene Politiker haben die Beschlüsse der EU-Regierungschefs vom vergangenen Freitag als zu lasch kritisiert. Jetzt sorgt eine Aussage für grossen Aufruhr: Ein Topmanager von Pimco, einem der grössten [...]
Weiterlesen …Bild titelt: Müssen wir am Ende für ganz Europa zahlen? DIHK-Chef fordert europaweite Insolvenzverfahren ++ Ratingagentur stuft Irland herab ++ Euro erholt sich leicht Erst die Griechen, jetzt die Iren – und dann …? In Europa wächst die Sorge, dass nach Irland weitere Schuldensünder Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm (750 Mrd. Euro) benötigen. Finanzminister Schäuble sagt: [...]
Weiterlesen …Soweit man überblicken kann, liegt die „Eurokrise“ mitnichten hinter uns. Im Gegenteil. Nach dem Beinahe-Staatsbankrott in Griechenland brennen nun auch die Finanzen in Irland. Auch in Portugal steigt Rauch auf. Professor Wilhelm Hankel hat vor diesen Problemen bereits gewarnt, als wir hierzulande noch mit der D-Mark bezahlt haben. Hankel gehört zu den Euro-Kritikern der ersten [...]
Weiterlesen …Juncker will Transfer-Union Premierminister Juncker: Euroländer sollen gemeinsam für Schulden haften. “Das ist ein intelligenter Weg, um wirtschaftlich schwächere Euroländer auch künftig für Investoren attraktiv zu halten”. Der Sprecher der 16 Euroländer, Jean-Claude Juncker, will die Solidarität der Partner untereinander stärken und gemeinschaftliche Anleihen einführen. Er werde kurzfristig einen entsprechenden Vorschlag vorlegen, kündigte Juncker im [...]
Weiterlesen …Es ist absurd, aber wahr: In der Euro-Krise sieht die EU ihre große Chance, die zerfallende Union europäischer Staaten doch noch zu einem Bundesstaat mit zentralen Funktionen und Institutionen auszubauen. Der Fehlschlag des Euros, der per “Sachzwang”, wie einst der allen ökonomischen Einsichten abholde Bundeskanzler Helmut Kohl meinte, die europäischen Völker zu einem Gemeinschaftsstaat vereinen [...]
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